Henry Kissinger

 

 

Politiker/Friedensnobelpreisträger

 

Briefmarkenblock zur Verleihung des Friedensnobelpreises

 

 

Henry Alfred Kissinger wurde am 27. Mai 1923 als Heinz Alfred Kissinger in Fürth geboren. Sein Vater war Lehrer am Fürther Mädchenlyzeum. Seine Mutter stammt aus Leutershausen in den Nähe von Ansbach. Der Familienname geht auf die Stadt Kissingen zurück.

 

Seine Kindheit verbrachte Henry Kissinger in Fürth. 1938 emigrierte seine Familie aus Nazi-Deutschland in die USA. In New York besuchte er dann eine High School. 1943 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft nachdem er zur Armee eingezogen wurde. Nach Kriegsende verblieb er in Deutschland beim CIC zur Entnazifizierung Deutschlands.

 

Nach Rückkehr 1947 in die Vereinigen Staaten studierte Kissinger am Harvard College Politik, erwarb den Bachelor und den Master und promovierte 1952. Seine Doktorarbeit wurde ein erfolgreiches Standardwerk der Geschichtsschreibung. Politische Erfahrung (Republikaner) sammelte Henry Kissinger als Berater des Gouverneurs Nelson Rockefeller in New York. Unter Präsident Nixon wurde er offizieller Berater für die Außen- und Sicherheitspolitik. Er traf sich 1971 u.a. mit Zhou Enlai zwecks Normalisierung der Beziehungen zwischen China und den USA. Die Bemühungen Kissingers um die Beendigung des Vietnam-Kriegs wurden 1973 mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt. Sein Einsatz 1973/1974 im Nahen Osten: Israel, Palästina und Ägypten brachte auch zeitweise Beruhigung in der Region. Henry Kissingen war an unzähligen Aktion beteiligt. 1977 schied er dann aus dem politischen Leben aus und gründete eine Beratungsfirma.

 

 

 

Ohne Anfeindungen und Anschuldigungen kann ein so markantes und intensives Leben nicht bleiben. Bislang blieben die Attacken erfolglos. Dessen ungeachtet wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht.

 

Kissinger ist zweimal verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1998 ist er Ehrenbürger seiner Heimatstadt Fürth und treuer Anhänger der Spielvereinigung. Diese steigt 2012 in die 1. Fußball-Bundesliga auf. Henry Kissinger hat versprochen, beim ersten Heimspiel auf der Tribüne zu sitzen. Wir freuen uns alle darauf.

 

 

 

 

 

 

Quellen

 

Chronik Handbuch Personen des 20. Jahrhunderts

Chronik Verlag 1999

Zeitungsartikel Rheinische Post

Dienstag 4. September 2012