Niels Bohr

 

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Er begründete die moderne Atomphysik

 

Dänischer Ersttagsbrief 1963 zu "50 Jahre Bohrsches Atommodell"

mit Kopfbild von Niels Bohr sowie Darstellung eines Wasserstoffatoms

und Formel für die Frequenz elektromagnetischer Strahlung.

Eingerückt Namenszug von Niels Bohr.

 

 

 

Niels Bohr wurde am 7. Oktober 1885 als Sohn eines bekannten Psychologen und einer Bankierstochter in Kopenhagen geboren.

 

Nach seiner Promotion an der dortigen Universität mit einer Arbeit über die Elektronentheorie der Metalle ging er 1911 als Mitarbeiter von Ernest Rutherford nach Manchester. Ihm gelingt 1913 das nach ihm benannte Model über den Atomaufbau. Sein Ziel war es, ein Atommodell zu schaffen, das zusätzlich die Linienspektren des Wasserstoffs erklärte und deren Berechnung zuließ. In dem er die Plancksche Quantentheorie mit dem Rutherforschen Atommodell verband und in Verallgemeinerung dieses Ansatzes die Theorie des periodischen Systems entwickelte, war das Vorhaben gelungen.

 

1916 war Niels Bohr Professor in Kopenhagen und Direktor des Institutes für theoretische Physik. 1922 wurde ihm der Nobelpreis überreicht. In Zusammenarbeit mit Werner Heisenberg brachte er 1926/1927 die Quantentheorie zu einem vorläufigen Abschluß. Seine Forschung zur Kernspaltung des Urans waren wichtig für den Blau der Atombombe, an deren Entwicklung Bohr 1943-1945 in den SA arbeitete. Bohr starb am 18. November 1962 in Kopenhagen.

 

Die dänische Postverwaltung erinnerte mit den oben gezeigten Marken an den großen Physiker.

 

 

 

Quellen

Chronik Verlag Personen des 20. Jahrhunderts

Michel Europa-Katalog

Eigener Beleg