Autogrammstunde

 

Autogramme sind eine Reminiszenz

an die Vergangenheit der Bewegung.

 

 

 

Vorleben - nicht vorschreiben!

 

Vorwärts Titelblatt September 2001

 

 

 

 

 

„Ein Sozialist muß unbestechlich sein".

Bruno Kreisky

 

 

Selbst 50.000 € monatlich für einen MdB halte ich noch für vertretbar.

Das Salär sei ihm nicht geneidet, starb doch August Bebel auch nicht als Bettler!

 

Bebel aber hat noch etwas für sein Geld getan.

 

Also:

Nicht immer nur raffen, auch mal was für sein Geld tun!

 

 

 

 

Gezeigt werden neben den Autogrammen auch Bilder, Ansichtskarten,

Sonderstempel u.a., die einen Bezug zur SPD haben.

 

 

 

 

August Bebel

Der deutsche Arbeiterführer

 

1896

 

 

     

Original Foto und Autogramm

 

 

 

Jenny Julia Eleanor Marx

 

Postkarte 1896 aus London, geschrieben

von Jenny Marx, Tochter von Karl Marx,

an Wilhelm Liebknecht Kantstrasse Charlottenburg Berlin.

 

 

 

 

 

 

 Wortgetreue Leseabschrift:

 

The Don 9-7-96

My dear old Library, 

I can’t tell you how we look forward

to your visit & Your wife’s !

We missed you so after you left us !

I should  have written long since,

but the Congress leaves us no time.

The hotel list has beenjust a joke to get ready,

as you will admit when you see it.

It seems  the Congress promises to be very

large & I hope will be successful.

 Jenny died at Argenteuil

(8th. January) & is buried there. 

Our love to you all

 Yours 

Tussy

 

Jenny Julia Eleanor Marx,

genannt Tussy,

geb. 16. Januar 1855 in London,

gestorben 31. März 1898 in London,

war eine deutsch-englische Sozialistin

und jüngste Tochter

von Jenny und Karl Marx.

 

Ihre ältere Schwester war

Jenny Caroline Longuet, geborene Marx,

geboren 1. Mai 1844 in Paris,

gestorben am 11. Januar 1883

in Argenteuil.

 

 

 

 

 

 

 

Die Reichtagswahl 1912 war die letzte Wahl im Kaiserreich.

Die Wahlbeteiligung lag bei rund 85%. Eindeutiger Sieger war die SPD.

Die SPD stellte selbst bei Benachteiligung durch das Dreiklassenwahlrecht

mit 110 Abgeordneten zum ersten Mal die stärkste Fraktion.

 

 

 

 

 

 

 

Einzahlung zugunsten

der Kriegsanleihe

Poststempel Hochlarmark

 

 

 

1914

 

Als „die“ Kriegsanleihe wird in der

deutschen Geschichte im Allgemeinen

jener Beschluss der SPD im Jahr 1914

bezeichnet, der die Finanzierung

des Ersten Weltkriegs ermöglichte.

 

 

 

Zeitgenössische Spottkarte 1919

 

 

Philipp Heinrich Scheidemann

 

*26. Juli 1865 Kassel

+29. November 1939 Kopenhagen

 

Sozialdemokratischer Politiker

und Publizist

 

Reichsministerpräsident

im Kabinett Scheidemann

und Oberbürgermeister von Kassel

 

 

 

Ausrufung der Republik

9. November 1919

 

 

 

Sonderstempel zum Parteitag 1921 in Görlitz

 

 

 

 

 

 

Parteitag 1924 Berlin

 

 

Postaufgabe Berlin Landtag

20 Pfg. Auslandsfrankatur nach Österreich

mit 2x 5 Pfg. Freimarke Wertziffer im Kreis

Rosetten/Korbdeckel Muster vom 1. Dezember 1923

sowie 10 Pfg. Freimarke Reichsadler Ausgabe März 1924.

 

Beigesetzt ein privater blauer Einkreisstempel

mit Hinweis auf den Parteitag.

 

 

 

 

 

Signiert u.a. von

Herman Müller

und Otto Wels

 

 

Paul Löbe

Präsident des Deutschen Reichtages

1920 - 1932

 

Eigenhändige Widmung

 

Wir weihen, was wir schmieden,

Der Freiheit und dem Frieden!

Berlin, 8. Oktober 1932

 

 

Parteitag 1947 Nürnberg

Sonderstempel - Karte mit Zensurstempel

nach Schweden

 

Leseabschrift:

Herzliche Grüße aus Nürnberg sendet euch allen

Fritz Schreiber.  Viel warm, viel Bier, alles da. Aber die

Stadt sieht furchtbar aus. Sonst wohlauf.

Hoffe von Euch dasselbe Fs

 

 

Fritz Schreiber 1905-1994 , Vors. der

Sozialistischen Arbeiterjugend Leipzig,

letzter Redakteur der "Arbeiterwohlfahrt",

nach 1933 verdeckte Tätigkeit.

1945 Vorstandssekretär des

Zentralausschusses der SPD in Berlin,

1949 Flucht aus politischen Gründen

in den Westen , Sekretär der

Eisenbahnergewerkschaft Frankfurt/M.,

Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglied

der ehemals sozialdemokratischen

Union-Druckerei Frankfurt.

 

 

Karte vom Parteitag 1947 in Nürnberg an

 

Fam. (Edgar) Hahnewald (1884-1961)

in Solna/Schweden. Er war gelernter

Dekorationsmaler, Mitglied der SPD

und Redakteur verschiedener Zeitungen.

1933 Flucht nach Prag, dann 1938

nach Schweden. In Schweden profilierte

er sich als Buchillustrator. 

 

 

 

 

 

Museum Karl-Marx-Haus Trier

 

Erst 1928 konnte die SPD das Geburtshaus von Karl Marx erwerben und restaurieren.

Nach Enteignung durch die Nazis wurde es am 5. Mai 1947 wieder eröffnet.

Die Sonderkarte erinnert an diesen Tag. 1968 wurde das Haus

in die Friedrich-Ebert-Stiftung eingegliedert.

 

 

 

 

Heinrich Auge (rechts) vor einer

historischen Postkutsche

im Hof der  Engelsburg

 

 

1955

 

Philatelistentreffen in Recklinghausen

Schirmherr der Veranstaltung war

 

Oberbürgermeister Heinrich Auge/SPD

Sonderstempel der Bundespost

zur Briefmarkenausstellung

in der Engelsburg -

Motiv Merkur und Grubenlampe

auf Sondermarke Eröffnung Lufthansa

 

 

Flugpost Sondermarke Zefat/Safet und

Sonderstempel der Veranstaltung

 

 

Franz Jonas

 

Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien (1951-1965),

1965-1974 Bundespräsident Österreich,

 

signierte Grußkarte vom Kommunal Kongreß

1960 in Tel-Aviv an Anton Proksch,

Bundesminister für soziale Verwaltung

(1956 bis 1966).

 

 

 

 

Straßenkreuzung Ben Jehuda-Mendele Straße Tel-Aviv

 

 

 

 

 

 

 

1962

 

Signaturen von:

 

Erich Ollenhauer

 

 

Waldemar von Knoeringen

Willy Brandt

Herbert Wehner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bad Godesberg 1964

Außerordentlicher Parteitag

 

Signaturen von:

 

Willy Brand

 

Fritz Erler

 

Alfred Nau

Herbert Wehner

 

 

 

 

 

 

 

 

Jungbürger in Berlin

 

 

 Sie bekamen vom Bezirksbürgermeister

Gerhard Lasson (1959-1971) Glückwünsche

verbunden mit freundlichen Hinweisen

auf neu anstehende Rechte und Pflichten.

1965 wurde der Bundestag und zugleich

das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt.

 

 

1957 Mitglied der Falken

 

 

1965 Mitglied der SPD Berlin-Neukölln

 

 

In das Parteibuch trugen sich zwischen 1965 und 1979 ein:

Kurt Mattik - Helmut Schmidt - Heinrich Albertz - Willy Brandt - Hans-Jürgen Wischnewski

 

 

 

 

 

 

1969

 

Wahlkampfveranstaltung "Alter Markt/Albers Recklinghausen". Links Willy Brandt, daneben Werner Figgen (Arbeits- und Sozialminister der Landes Nordrhein-Westfalen im Kabinett von Heinz Kühn), am Rednerpult Oberbürgermeister Heinrich Auge+ MdB/SPD.

 

Das s/w Bild wurde vom Rednerpult aufgenommen und zeigt eine gespannt und begeisternd zuhörende Menschenmenge.

 

©Buntfoto Karl Heinz Mainczyk - SW Foto Repro über Norbert Geidis

 

 

 

 

 

 

 

1970

 

Willy Brandt

Helmut Schmidt

Herbert Wehner

Alfred Nau

Hans Jürgen Wischnewski

Egon Franke

Links: Carlo Schmid

Rechts: Georg Leber

 

 

 

 

 

 

1971

 

Linkbündig:

Annemarie Renger

Karl Schiller

Willy Brandt

Herbert Wehner

Hans Jürgen Wischnewski

Alfred Nau

 

Rechtsbündig:

---

Egon Franke

Heinz Kühn

Helmut Schmidt

Jürgen ---

 

 

 

 

 

 

 

1973

 

Linksbündig:

Willy Brandt

Hans Apel

Heinz Kühn

Helmut Schmidt

Herbert Wehner

Alfred NAu

Georg Leber

Annemarie Renger

Egon Franke

Holger Börner

Uwe Rüdiger

Carlo Schmid

Curt Hellweg

Volkmar Grabert

Walter Arendt

 

Rechtsbündig:

---

---

Joachim Hauff

Elfriede Eilers

Hans Koschnigg

Johannes Rau

Detlef  Posser

---

---

Jochen Vogel

---

---

 

 

 

 

 

 

Bundespräsident

Gustav Heinemann

 

Signatur auf Ministerheft zur Ausgabe

der Otto Wels Gedenkmarke 1975

 

 

 

Rechts Faksimile Unterschrift

Horst Ehmke

Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1974

 

Willy Brandt

Marie Schlei

Herbert Schmalstieg

Hermann Schmidt-Vockenhausen

Peter van Oyten

Hans Matthöfer

Annemarie Renger

Erich Wolfram

Barbara von Sell

Inge Donnepp

Holger Börner

Heinz Kühn

Herbert Wehner

Elfriede Eilers

Egon Franke

Jochen Vogel

 

 

 

 

 

 

1975

 

Heinz Kühn

Alfred Nau

Klaus Schütz

Detlef Posser

 

Bruno Kreisky

 

Walter Arend

Helmut Schmidt

Herbert Wehner

Georg Leber

 

 

 

 

1976

 

Willy Brandt

 

Der letzte wahre Sozialdemokrat!

 

Original Signatur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bruno Kreisky  -  Volkmar Grabert - -

 Erich Wolfram

 

Rhein-Ruhr-Posta 79

Recklinghausen

 

Von links nach rechts: F.W. Blecher (Vorsitzender VdPH),

Karl Heinz Mainczyk (Briefmarken-Verein Recklinghausen),

 Hans-Jürgen Wischnewski+ (Staatsminister),

Horst Katzor (OB Essen), E. Wolfram+ (OB Recklinghausen).

 

 

 

Schirmherr

Staatsminister

Hans-Jürgen Wischnewski

 

 

Signierte Sonderkarte

 

 

 

Von links nach rechts:

OB Wolfram+, Staatsminister Wischnewski+,

F.W. Blecher+, OB Katzor, Karl Heinz Mainczyk,

im Hintergrund BM Füssmann und OKD Rudolf Pezely+.

 

 

 

1980

 

Willy Brandt

Hans Koschnick

Helmut Schmidt

Herber Wehner

Holger Börner

Antje Huber

Johannes Rau

Hans Jürgen Wischnewski

---

Egon Bahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1980

 

Herbert Ehrenberg

Georg Leber

Horst Ehmke

Karl Ravens

Anke Fuchs

---

Hans Jürgen Wischnewski

Klaus Matthiesen

Volker Hauff

Hans Matthöfer

Johannes Rau

Herbert Wehner

Fritz Hönig

---

---

Peter von Oertzen

Inge Donnepp

Holger Börner

Antje Huber

Jochen Vogel

Hans Apel

Detlef Posser

Hermann Buschfort

---

---

 

 

 

 

 

 

 

 

1983

 

 

Original Signaturen

Willy Brandt

Johannes Rau

 

 

 

 

 

Briefmarkenausstellung „RE ´83"

75 Jahre Rathaus Recklinghausen

 Vestlandhalle

 

Schirmherr Bürgermeister

Hermann Lichtenfeld

 

 

 

 

 

 

Von links nach rechts:

Karl Heinz Mainczyk, Pieter Dekker/Dordrecht,

Bürgermeister Herbert Lichtenfeld+,

Postamtsleiter Dr. Norbert Burke

 

Hermann Lichtenfeld wird

die Briefmarkensammlung "SPD und Philatelie"

von  Karl Heinz Mainczyk  vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

1983

 

Links Weihnachts-Briefmarkenausstellung

der Kreisbediensteten im Kreishaus Recklinghausen

 

Schirmherr Helmut Marmulla

 

1984

Briefmarkenausstellung 60 Jahre BSV RE e.V.

Partnerschaftspflege mit Akko/Israel

 

Verleihung der Ehrenmitgliedschaft

des Briefmarken-Sammler-Verein

Recklinghausen e.V. im Festspielhaus

an Landrat Helmut Marmulla+     

 

 

 

 

 

 

Herbert Wehner

80. Geburtstag

 

 

Festspielhaus Recklinghausen

Sonderblatt vom 11. Juli 1986

mit eigenhändiger Signatur von

Herbert Wehner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herbert Wehner m Kreis der Gratulanten.

 

 

 

Bilder vom Empfang im Festspielhaus

Fotos: Karl Heinz Mainczyk ©

 

Jochen Vogel

 

 

 

 

 

 

Johannes Rau

 

 

 

 

 

 

1986

Links Briefmarkenausstellung Vestlandhalle:

40 Jahre Ruhrfestspiele

40 Jahre UNICEF

30 Jahre Partnerschaft mit Preston

Vorne rechts Hans-Werner Meyer MdB SPD

 

 

1986

 

Rechts Briefmarken-Werbeschau im Rathausfoyer

30 Jahre Partnerschaft mit Preston.

Im Hintergrund Bürgermeister August Bönte.

 

 

 

 

 

 

1987

 

Georg Leber

 

Signierung einer Postmuseums-

Sonderstempelkarte Frankfurt/Main

 

 

 

 

Anschreiben zur Genehmigung

der Sondermarke

 

100 Jahre IGBE

1889 - 1989

 

 

  

 

 

 

 

 

 

1989

 

100 Jahre IGBE 1989

 

Heinz Werner Meyer+

Schirmherr der Briefmarkenausstellung

im Bürgerhaus Recklinghausen-Süd

 

Signatur auf Sonderblatt zur Ausstellung

mit beiden Sonderstempeln Bonn und Recklinghausen

 

 

 

 

 

 

 

1989

 

100 Jahre IGBE

Briefmarkenausstellung im Bürgerhaus-Süd

Schirmherr Hans-Werner Meyer+

 

Von links: Diethard Bendrath/IGBE,

Heinz Werner Meyer+ MdB/SPD 1. Vors. IGBE,

K.H. Mainczyk/Briefmarkenverein,

Norbert Droste+/Vorsitzender VdPh e.V.

 

Heinz Werner Meyer+

und Karl Heinz Mainczyk bei einem Gespräch

über die Ausstellung im Bürgerhaus.

 

 

Sonderbriefumschlag mit

Signierung Heinz-Werner Meyer

 

 

 

 

 

 

Helmut Marmulla+

 

ehemaliger Landrat des

Kreises Recklinghausen & Ehrenmitglied

Briefmarkensammler Verein Recklinghausen e.V.

 

Ehrung im Vereinslokal IGBE-Haus

Herner Straße Recklinghausen:

Erich Pfeiffer 40 Jahre Mitglied BSV RE e.V

Helmut Marmulla+ - Erich Pfeiffer+ - K.H. Mainczyk.

 

 

 

Fototermin anläßlich der Ausstellung:

 

Von links nach rechts:

Peter J. Berends/Preston, der BM von Welt Recklinghausen,

Karl Heinz Mainczyk, Willi Könings+

 

1992

 

Bundesweite Kampagne

"Wir bauen Zukunft"

 

Ausstellung im Bürgerhaus Recklinghausen-Süd

 

 

 

 

 

1993

 

Briefmarkenschau im Rathaus

zur Verleihung der Europafahne

an die Stadt Recklinghausen

 

 

Links der damalige Bürgermeister Welt Recklinghausen ,

Mitte Karl Heinz  Mainczyk, rechts Horst Biaesch,

beide Repräsentanten des

 Briefmarkensammler-Verein Reckklinghausen e.V.

mit einem Teil der von K.H. Mainczyk ausgestellten Exponate.

 

 

Björn Engholm

Autogrammkarte aus 2014

 

 

 

 

 

Der Genosse der Bosse

Pfingstmontag 2015 Borkum

Upholm Hof

 

 

An einen Bonzen - Schlußgebet von Kurt Tucholsky:

 

Hörst du nicht manchmal in dunkler Nacht

eine leise Stimme, die mahnend spricht:

 

"Genosse, schämst du dich nicht?"

 

 

 

 

 

Impressum-Datenschutz

 

Alle Originalbelege:

 Slg. Sozialdemokratie und Philatelie Karl Heinz Mainczyk

Autogramme: Ex. Slg. Lothar Hentschel sel. A.

Leseabschrift zu Jenny Marx: Paul Gaywood/Preston+

©Fotos Mainczyk