A R N O L D      Z W E I G

 

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Der Schriftsteller Arnold Zweig wurde am 10. November 1887 in Glogau (Niederschlesien) als Sohn eines Sattlermeisters geboren. Eine Verwandtschaft zu Stefan Zweig besteht nicht. 1907 - 1914 studierte er Germanistik, Philosophie und Psychologie in Breslau, München, Berlin und Rostock.

 

Ab 1905 begann  Arnold Zweig seine literarische Arbeit. Sein literarischer Einstand 1912 war das Werk "Novellen um Claudia". 1915 wurde er mit dem Kleist - Preis   für   das  Drama   „Ritualmord  in  Ungarn“    ausgezeichnet.   Den 1. Weltkrieg erlebt Zweig u.a. bei Verdun. Nach dem Krieg Studium der Soziologie in Tübingen; ab 1923 in Berlin Mitarbeiter der Zeitschrift „Jüdische Rundschau“.

 

Arnold Zweig hielt Vorträge zu Judentum und Antisemitismus und wird Mitglied des PEN. 1927 erscheint der Roman „ Der Streit um den Sergeanten Grischa“. 1933 emigrierte Zweig nach Palästina (Haifa), aus die er 1948 zurückkehrte.

 

Er lebte dann in Berlin, war von 1949 - 1967 Abgeordneter der DDR Volkskammer, ab 1957 auch Präsident des deutschen PEN-Zentrums Ost und West.

 

Arnold Zweig starb am 26. November 1968. Die Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof der evangelischen Dorotheenstädtischen und Friedrichwerderschen Gemeinde an der Chausseestraße 126 im Bezirk Berlin-Mitte. Er war bis zu seinem Tode Mitglied der jüdischen Gemeinde. Auf mehreren Briefmarken der DDR wurde seinem Lebenswerk gedacht.

 

 

Quellen

Neues Lexikon des Judentums

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