W O L F G A N G       P A U L I

  

1 9 0 0    -    1 9 5 8

 

 

  

Man nannte ihn „das Gewissen der Physik“

   

Wolfgang Pauli wurde am 25. April 1900 in Wien geboren. Sein Vater, der ebendort Professor der physikalischen Chemie war, stammte aus der Prager jüdischen Buchhändlerfamilie Pascheles. Nach der Schulzeit besuchte Pauli die Universität in München, wo er im Alter von 19 Jahren die Relativitätstheorie vollkommen beherrschte und einen Beitrag darüber im Handbuch der Physik schrieb.

 

Wolfgang Pauli wurde Professor in Hamburg (1926) und Zürich (1928). 1940 - 1946 arbeitete er in den USA am Institut for Advanced Study in Princetown. 1946 kehrte er nach Zürich zurück, wo er am 15. Dezember 1958 starb.

 

Pauli arbeitete an der Relativitäts- und Quantentheorie und stellte 1925 das nach ihm benannte Ausschließungsprinzip auf, ein Prinzip, das zu einem Grundbegriff des heutigen atomaren Weltbildes wurde. Dafür wurde ihm 1945 der Nobelpreis verliehen.

 

Nach diesem Prinzip kann jeder durch eine Kombination von Quantenzahlen definierte Energiezustand der Elektronenhülle bestenfalls zwei Elektronen tragen, deren „Spins“ einander entgegengesetzt gerichtet sein mußten. Zustände, die im Widerspruch zu dieser Forderung stehen, sind auszuschließen.

 

 

Zum 25. Todestag verausgabte Österreich im Jahre 1983 eine Portraitbriefmarke von Wolfgang  Pauli.

Eingangs abgebildeter Beleg mit zusätzlichem Tagesstempel seines Begräbnisortes.