Felix Mendelssohn Bartholdy

 

1809 - 1857

 

 

Marke aus dem Beethovenblock 1959

 

 

Geboren wurde Felix Mendelssohn Bartholdy am 3. Februar 1809 in Hamburg. Am 4. November 1847 ging sein zu kurzes Leben in Leipzig zu Ende. Er war ein Enkel des Philosophen Moses Mendelssohn.

 

Früh wurde seine musikalische Begabung erkannt und gefördert. Es begann mit dem Anfangsunterricht bei der klavierspielenden Mutter. Weitere Lehrer waren L. Berger (Klavier), C.W. Henning (Violine) und C.F. Zelter (Theorie). Zusammen mit seiner Schwester Fanny erregte er frühzeitig ähnliches aufsehen wie Mozart. Als Zwanzigjähriger dirigierte er Bachs fast 100 Jahre lang vergessene "Matthäuspassion". In seinem Elternhaus triff er auf Gelehrte und Künstler wie die Gebrüder Humboldt, Hegel, Heine und Paganini.  Bildungsreisen nach Italien und England runden sein Wissen ab. 1835 wird Mendelssohn Bartholdy Gewandhauskapellmeister in Leipzig. Er wurde zum Meister der "schönen Form", erreicht durch melodische Erfindung, Thematik und hervorragend zugeschnittene Instrumentation. Mendelssohn fand Nachahmer, aber leider keine Nachfahren, die auf seinem Gesamtwerk hätten weiterbauen können.

 

 

 

Das alte Mendelssohn-Bartholdy Denkmal Leipzig,

aufgestellt vor dem 1884 eröffneten Gewandhaus.

Von den Nazis im November 1936 entfernt und vernichtet.

Eine detailgetreue Nachbildung wurde 2008 vor der Thomaskirche aufgestellt.

 

 

 

 

Gedenkmarken zum 150. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Gewandhaus Leipzig und Noten des Einleitungsthemas

zum ersten Satz der Sinfonie Nr. 4 A-Dur (Italienische Sinfonie).

 

 

 

Lang ist die Liste seiner Werke und Verdienste um die Musik. Er hinterläßt unsterbliche Musikwerke. Berühmt ist insbesondere der Hochzeitsmarsch aus der Schauspielmusik zum Sommernachtstraum. Sein Schaffen umfaßt im wesentlichen folgende Abteilungen der Musik:

 

Klavierwerke, Kammermusiken, Orchesterwerke, Konzertouvertüren (Sommernachtstraum), Konzerte (Violinkonzerte e-Moll op. 64/1845), Vokalwerke, Lieder mit Klavier, Chorwerke mit Orchester (u.a. mit dem Cäcilienchor Frankfurt Main), A capella-Werke (Wer hat dich du schöner Wald/O Täler weit, o Höhen) und Bühnenmusiken. Für ein kurzes Leben ein umfangreiches Oeuvre.

 

 

 

Israelische Gedenkmarke 1996 Felix Mendelssohn-Bartholdy zum Thema "Jüdische Musiker".

Das Markenbild zeigt Noten aus dem Oratorium "Elias" und dessen Himmelfahrt.

Daneben Werbestempel Cluj/Klausenburg Musikalischer Herbst 1997

zur Aufführung von Mendelssohn Bartholdys 6 Sonaten für Orgel.

 

 

Postverwaltungen und andere Institutionen ehrten Felix Mendelssohn-Bartholdy mit der Ausgabe von Briefmarken oder halten ihn mit Sonder- und Werbestempeln zu seinen Werken in Erinnerung.