E M A N U E L          L A S K E R

  

1 8 6 8    -    1 9 4 1

 

 

 

Deutscher Schachweltmeister

 

 

Mongolische Gedenkmarke

 

 

Emanuel Lasker wurde am 24. Dezember 1868 in Berlinchen (Neumark) geboren und starb im Exil in New York am 13. Januar 1941. Er war deutscher Schachmeister, Schriftsteller und gab philosophische und schachtheoretische Schriften heraus. Darüber hinaus war Lasker von 1894 bis 1921 Schachweltmeister.

 

Warum wurde Emanuel Lasker Schachweltmeister? Kurz vor seinem Wettkampf mit dem Weltmeister Steinitz (1894) wurde Lasker im Café zu einer Schachpartie eingeladen.  Da er als gewaltiger Raucher bekannt war, setzte man als Preis ein Kistchen Zigarren aus. Lasker gewann und bekam die Zigarren, die bei näherer Betrachtung ihm als recht verdächtig vorkamen, weder nach „Brasil“ noch nach „Havanna“ aussahen. Als Lasker von dem Kampf mit Steinitz siegreich zurückgekehrt war, fragte der Zigarrenspender, wie die Zigarren waren. „Ausgezeichnet, ausgezeichnet“, erwiderte Lasker, „ohne die hätte ich überhaupt nicht gewonnen“.  „So, so, das freut mich aber sehr“. „Ja“, fuhr Lasker fort, „ich habe alle Zigarren meinem Gegner zu rauchen gegeben“.

 

 

 

 

Maximum-Karte mit Sondermarke Lasker zum 100. Todestag und  reproduzierter Lasker Signatur.

Die Karte war zugleich eine Spendenkarte des Deutschen Schachverbandes der DDR

zum Dr. Lasker-Gedenkjahr 1968 mit einem Verkaufspreis von 1,-- M.

Daneben Briefmarkenblock aus 2001 von Myanmar (Birma) mit dem Bild des

deutschen Schachweltmeister Emanuel Lasker.

 

 

Als Lasker nach einer Pause von sieben Jahren 1934 in Zürich erstmals wieder den Turniersaal betrat, rechnete niemand damit, daß der ehemalige Weltmeister mit den neuen Koryphäen mithalten könne. Der 66jährige schlug sich blendend  und wurde die Sensation des Turniers. Noch größer  war sein Erfolg 1935 in Moskau. Noch vor dem alten Rivalen Capablanca bekam er als Dritter den 1. Schönheitspreis.

 

Aus seiner deutschen Heimat vertrieben und seiner Habe von den braunen Machthabern beraubt, mußte Dr. Emanuel Lasker im Alter von 67 Jahren noch einmal neu beginnen. In Moskau arbeitete er  an der Akademie der Wissenschaften. 1936 emigrierte Lasker  nach Amerika. Die DDR und andere Postverwaltungen widmeten dem „großen alten Mann des Schachs“ Sonderbriefmarken.

 

 

 

Quellen

 

Harenberg Personenlexikon 20. Jahrhundert

Tetzlaff Kurzbiographien Askania 1982

Bildvorlagen Judaica Slg.