I s r a e l    J u b i l ä e n

 

 

Ausstellungen - Grußworte - Fotos - Pressespiegel

 

Israel war bei den deutschen Philatelisten von Anfang an ein gern gesammeltes Markenland. Die gut gestalteten Briefmarken zeigen Land und Leute und haben bei einer Reihe von Gedenkausgaben auch einen Bezug zu Deutschland. Darum ist es nicht verwunderlich, wenn sich Veranstalter von Briefmarkenausstellungen um die Teilnahme der Agentur der israelischen Post in Deutschland bemühen. Über Jahre war das die Firma Behrend, die auch uns besuchte. 1979 z. B. zur Rhein-Ruhr-Posta (s. Abb.) und ein anderes Mal 1984 zur Briefmarkenausstellung "Partnerschaftspflege mit Akko" (siehe Foto/Pressebericht). Beide Male fanden die Ausstellungen im Festspielhaus auf dem grünen Hügel statt.

 

 

 

Israelische Ganzsachen mit Jubiläums-Cachet

zur Rhein-Ruhr-Posta-79 im Festspielhaus Recklinghausen

 

 

 

 

Bildbericht der Recklinghäuser Zeitung vom Mittwoch, 24. April 1984:

Links Frau Anne Behrendt, Postagentur Israel,

dritter von links Karl Heinz Mainczyk, Veranstaltungsleiter.

 

 

 

 

Leider wurde zu den Jubiläen "60 bzw. 65 Jahre Israel"

in Recklinghausen keine philatelistische Ausstellung gezeigt.

Darum möchte ich einmal die Briefmarkenausstellung 50 Jahre Israel in Wien und

 im Kreishaus Recklinghausen im Jahr 1998 auszugsweise Revue passieren lassen.

 

 

 

 

50  J a h r e     I s r a e l

 

Wien - Recklinghausen

 

 

Bevor die Ausstellung in Recklinghausen eröffnet und gezeigt wurde, nahm ich auf Einladung der "Freunde der israelischen Briefmarke" (FIB) Wien an der Ausstellung "50 Jahre Israel" in Wien teil. Die  FIB zeigte in der Zentrale des österreichischen Philatelistenverbandes am Roggenmarkt in Wien eine vielbeachtete Ausstellung zu diesem Jahrestag.  Mein Exponat Theodor Herzl durfte ich dort vorstellen. Anwesend waren die Honoratioren, seine Exzellenz der israelische Botschafter Nathan Meron, der Oberrabbiner Paul Chaim Eisenstein, die Verbandsoberen, mein Freund Roland Mitschke, der seine international hochbewertete Judaicasammlung vorstellte  und zahlreiche Gäste.

 

 

 

 

Links Sonderumschlag zur Ausstellung in Recklinghausen mit Marken

von Karl Kraus und Salomon Sulzer, entwertet mit einem Sonderstempel 50 Jahre Israel

und der original Signatur S.E. des israelischen Botschafters Nathan Meron.

 

Rechts eine von Marcel Rubin s.A., Obmann der FiB in Wien, gestalteter Sonderumschlag.

Die Marken haben auf den sogenannten Alongen Abbildungen von Chaim Weizmann,

dem ersten Präsidenten Israels (1949-1952), in der Mitte die israelische Nationalhymne

und rechts das Kopfbild von Theodor Herzl (1860-1904), dem Visionär eines jüdischen Staates.

Auch Marcel Rubin signierte den Umschlag.

 

 

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung

 

 

Mitte stehend seine Exzellenz der israelische Botschafter Nathan Meron,

rechts Oberrabbiner Paul Chaim Eisenstein und links Marcel Rubin s.A., Obmann der FiB Wien.

Bild Links Oberrabbiner Paul Chaim Eisenstein und Karl Heinz Mainczyk -

Bild rechts seine Exzellenz der israelische Botschafter Nathan Meron

und Karl Heinz Mainczyk beim Ausstellungsrundgang.

 

 

Zur Ausstellung im Kreishaus Recklinghausen

 

Wir bemühten uns redlich um die Schirmherrschaft einer herausragenden Persönlichkeit. Leider sagten der Botschafter Avi Primor und auch der damalige Ministerpräsident Johannes Rau ab (s. Abb.). Dessen ungeachtet war der Hausherr, Landrat Hans Ettrich (SPD), ein aufgeschlossener Schirmherr, der sich für das Israel - Jubiläum einsetzte.  Das Kreishaus ist Sitz der Israel Stiftung des Kreises Recklinghausen. Ein wahrlich würdiger Ort für unsere Ausstellung.

 

 

 

    

 

 

 

Wir traten frühzeitig an die Presse heran,

um unserem Anliegen die gebührende Geltung zu verschaffen.

Wie immer begleitete uns die ortansässige Presse hervorragend über die Ausstellung.

 

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung

 

 

Links Schirmherr Landrat Hans Ettrich und Karl Heinz Mainczyk,

rechts Monika Lescher-Hegemann (Die Brücke) und Pnina Steffe (Kreisverwaltung).

 

 

Interessierte Besucher, von links nach rechts:

Alois Mainczyk, Willi Könings, Horst Biaesch, Walter Kriegel.

 

 

 

Nachfolgend einige Presseberichte:

 

 

Rechts Recklinghäuser Zeitung Mittwoch 22. April 1998

 

 

Beide Artikel Kurier zum Sonntag -  9.  und 16. Mai 1998

 

 

 

 

 Recklinghäuser Zeitung Dienstag 21. April 1998

 

 

 

 

Rechts WAZ Freitag 15. Mai 1998

 

 

 

Philatelistische Dokumente 40 Jahre diplomatische Beziehungen

Israel - Deutschland 2005

 

 

Kombiniertes Ersttagsblatt Israel-Deutschland

Sonderstempel Bonn und Jerusalem 3.11.2005

mit Erläuterung auf der Rückseite.

 

 

FDC Israel und Sondermarke Deutschland FDC Berlin

 

 

Portgerechter Brief mit 4x55 Cent Sonderstempel Bonn

auf codiertem Brief.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch zu diesem Anlaß ließ sich in Recklinghausen bislang keine Bereitschaft erkennen,

den Termin mit einer Ausstellung o.ä. zu begleiten,

obwohl Recklinghausen Sitz der Israel Stiftung des Kreises Recklinghausen ist.

 

Es ist merklich, daß sich Vereine, Verbände und öffentliches Leben

diesbezüglich mehr und mehr zurückhaltend gegenüber Israel verhalten,

oder es fehlen engagierte Menschen, die sich der Thematik annehmen.

 

 

 

Sonderpostwertzeichen

Thema: „50 Jahre diplomatische Beziehungen mit Israel“

Erstausgabetag 7. Mai 2015, einem Tag vor dem 70. Jahrestag der deutschen Kapitulation.

 

 

80 Cent Auslandsportostufe, Motiv „Bruno Haus” in Tel-Aviv (Weiße Stadt),

offizielles Logo zum Anlaß im Unterrand, Entwurf Postwertzeichen und Stempel Zvika Roitman, Tel Aviv.

 

 

Vor 50 Jahren, am 12. Mai 1965, nahmen die Bundesrepublik Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf und vereinbarten den Austausch von Botschaftern. Vor dem Hintergrund der unsäglichen deutschen Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus, des Holocaust an sechs Millionen Juden, bezeichnen beide Staaten ihre Beziehungen als „einzigartig“. Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen haben sich die Kontakte in Wissenschaft, Kultur und Sport, bei den Freiwilligendiensten, in Schul- und Städtepartnerschaften sowie anderen Freundschaftsorganisationen immer weiter intensiviert. Eine Gemeinschaftsmarke mit Israel würdigt diesen Anlass.

 

Ein Meilenstein der deutsch-israelischen Beziehungen ist der Staatsbesuch von Bundeskanzler Willy Brandt in Israel vom 7. – 11. Juni 1973. Brandt ist der erste deutsche Regierungschef, der Israel einen offiziellen Besuch abstattet. Im Jahr 1979 eröffnet schließlich das Goethe-Institut in Tel Aviv seine Pforten. Zusammen mit dem 1988 in Jerusalem eröffneten zweiten Goethe-Institut fördert es den Kulturaustausch. Als eine historische Wendemarke in der Beziehung beider Völker bezeichnet Israels Staatspräsident Chaim Herzog den Staatsbesuch Richard von Weizsäckers im Oktober 1985, die erste Visite eines deutschen Staatsoberhauptes. Zum Gegenbesuch trifft Herzog im April 1987 in der Bundesrepublik ein. Es ist das erste Mal seit der Gründung beider Staaten, dass ein israelischer Präsident deutschen Boden betritt.

 

Ein neues Kapitel wurde 2008 aufgeschlagen. Anlässlich der Visite der Bundeskanzlerin  zum 60. Jahrestag der israelischen Staatsgründung wurden regelmäßige deutsch-israelische Regierungskonsultationen beschlossen. Seither treffen sich die beiden Kabinette im Jahresrhythmus abwechselnd in Israel und Deutschland. Beim Treffen im Februar 2014 wurde etwa vereinbart, dass deutsche Auslandsvertretungen in Ländern, mit denen Israel keine diplomatischen Beziehungen unterhält, in Not geratenen Israelis konsularische Hilfe leisten.

 

 

 

Israelische Markenausgaben

 

Kleinbogen der israelischen Post

 

 

 

Kombiniertes Ersttagsblatt mit israelischer und deutscher Briefmarke

 Motiv „Bruno Haus” in Tel-Aviv (Weiße Stadt)

 

 

 

Offiziellen Ersttagsbrief der Israelischen Post  2015

Gemeinschaftsausgabe Deutschland/Israel Bruno-Haus in Tel Aviv (Weiße Stadt).

 

 

Sonderausgabe der israelischen Post am 7. Mai 2015

zum 70. Jahrestag der deutsche Kapitulation am 8. Mai 1945

 

 

 

 

 

Quellen

 

Belege 50 Jahre Diplom. Beziehungen Israel  A. Lindenbaum Tel-Aviv

Post AG Stempel Info

Eigene Recherchen - eigene Belege