Salomon Heine Bank Hamburg

 

Zu den bedeutendsten Privatbankhäusern seinerzeit in Hamburg zählte auch Salomon Heine. Im Jahr 1818 war das Bankhaus Heckscher & Co in Salomon Heine umbenannt worden. Er war der Onkel von Heinrich Heine, der in dessen Hause eine Lehre absolvieren sollte und 186 dorthin wechselte. Salomon Heine nahm sich seines Neffen an und unterstützte ihn bis zum eigenen Tod im Jahr 1844, hatte aber wenig Verständnis für die literarischen Ambitionen Heinrich Heines. "Hätt´ er gelernt was Rechts, müßt wer nicht schreiben Bücher" so sein Ausspruch.

 

 

Salomon Heine

Rothschild-Korrespondenz 1861

 

 

Schwarzer Thurn und Taxis Poststempel Hamburg vom 16.2.1861, roter Grenzübergangsstempel Thurn und Taxis Valenciennes

vom 18. Fevr.  (Februar) 1861. Rückseite Doppelkreisseingangsstempel Paris 60 und Paris Poste Restante

vom 18. Fevr. 1861. Mit 6 Décime austaxierter Brief (schwarze 6).

 

 

Der Sohn des Gründers, Carl Heine, beteiligte sich 1852 an der Gründung der Norddeutschen Bank und Vereinsbank Hamburg. die Vereinsbank erwarb 1861 ein ehemaliges Geschäftshaus von Heine auf den Großen Bleichen. Das Bankhaus mit dem Namen Salomon Heine wurde auch nach Salomon Heines Tod durch dessen Sohn Carl Heine (1810-1865) weitergeführt und ging erst nach dem Tod des letzteren 1868 in Liquidation.

 

 

 

Brief an Nathan Isaac Heine Hamburg

 

Nathan Isaac Heine (1799-1879) war der Sohn von Isaac Ruben Nathan Heine und Goldchen Hirsch.

Er hat mit dem Bankhaus Salomon Heine nichts zu tun und ist nur ein entfernter Verwandter,

von denen es sehr viele in Hamburg gab. Nathan hatte eine Firma für Lotterie,

die er von seinem Vater  und Onkel übernommen hatte.
 

 

Sächsischer Umschlag mit eingedrucktem Wertzeichen Kopfbild König Johann I.  (1859-1863)

nach links im elliptischen Oval, Ausgabe 1859. Für das Einschreiben auffrankiert

mit einer 2 Neugroschen (Ngr.) blau aus 1863, Gesicht nach links.

Gekennzeichnet durch handschriftlichem Vermerk und rotem Zackenrahmenstempel.

 

Aufgabeort war Dresden, Zweikreisstempel vom 5-VI 63 sowohl auf Wertstempel als auch auf Marke.

Rückseitig sind abgeschlagen ein Kastenstempel Post Ex. Bureau Strelitz-Kohlfurt (Bahnpost)

und der Ausgabestempel Hamburg ohne Jahr vom folgenden Tag. Dreifach versiegelt (LO).

 

Dieser Brief wurde hier zweckmäßigerweise eingeordnet.

 

 

 

Quellen

 

JGHH Frau Steckmest