ALTENDORF   -  ULFKOTTE

 

Altendorf-Ulfkotte ist heute eingemeindeter Stadtteil südöstlich von Dorsten. Der Ort ist aus zwei Bauerschaften von Dorsten, „aldendorp et huslar“ erwachsen. In alter Zeit waren die Höfe zum größten Teil dem Stift Xanten und dem Reichshof Dorsten verpflichtet. Die früheste Nennung des Ortes geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Namensträger für den Ort war Noldo von Ulfkotte (1401) als Besitzer eines Hofes.

 

Als Dorsten 1837 aus dem Verband der Bürgermeisterei Dorsten ausscheiden mußte, verblieb Altendorf-Ulfkotte mit der ehemaligen Bürgermeisterei Marl bei der Verwaltung Dorsten-Land. Aus dieser Verwaltung wurde 1844 das Amt Marl. Altendorf-Ulfkotte hatte vor der Eingemeindung nach Dorsten 1307 Einwohner auf 1160 ha Grundfläche, 60 landwirtschaftliche- und 27 Gewerbebetriebe. Per Gesetz wurde die Gemeinde am 1. Januar 1975 ein teil der Stadt Dorsten.

 

Postalisch wurde der Ort von Dorsten versorgt. Die Anschrift zeigt aber die amtliche  Zugehörigkeit zu Marl. 1970 gab es in Altendorf-Ulfkotte eine Postannahmestelle II, die Dorsten 1 unterstellt war. Postzollort war 465 Gelsenkirchen.

 

 

Postzustellungsurkunde nach Altendorf-Ulfkotte b. Marl

 

 

 6.3.34 alter Kreisstempel mit Segment oben und unten,

noch keine 24Stundenzeitrechnung, Weiterverwendung des alten Stempel.

 

 

 

Unterschrieben wurde vom Zusteller Beckers, Postbote zu Dorsten.

 

 

 

 

 

 Portogerechter Einschreibebrief von Altendorf-Ulfkotte nach Gelsenkirchen

mit Briefmarken der Ausgabe Industrie und Technik 1975,

Tagesstempel Dorsten und Aufbrauch - Einschreibeklebezettel

des tatsächlichen Aufgabeortes.